Leistungsspektrum  Prof. Dr. med. Markus Fischer

Diagnostik und konservative Therapie

Allergologie

  • Pricktest und Intrakutantest
  • In-vitro-Diagnostik
  • Spezifische Immuntherapie

Audiometrie/Neurootologie

  • Tympanometrie
  • Tonaudiometrie
  • Sprachaudiometrie
  • Hörgeräteüberprüfung
  • Messung otoakustischer Emissionen (OAE)
  • Messung akustisch evozierter Hirnstammpotentiale (BERA)
  • Neugeborenenscreening

Schlafmedizin

Sonografie

  • B-Scan-Sonografie der Nasennebenhöhlen und des Halses

Stimme und Sprache

  • Lupenlaryngoskopie
  • LED-Stroboskopie

Vestibularisdiagnostik

  • Lagerungsprüfung
  • Kalorische Prüfung
  • Elektronystagmografie

Geruchs- und Geschmacksprüfung

Operative Therapie

Mikrochirurgische Mittelohrchirurgie

 

  • Tympanoplastik
  • Cholesteatomchirurgie
  • Steigbügelchirurgie
  • Implantierbare Hörsysteme

Plastisch-kosmetische Operationen

  • Rhinoplastik
  • Otoplastik (Ohranlegeplastik)

Chirurgie der Nase und Nasennebenhöhlen

  • Operationen an den Nasenmuscheln
  • Septumplastik
  • funktionelle Septorhinoplastik
  • endonasale endoskopisch-mikroskopische Chirurgie der Nasennebenhöhlen
  • extranasale Nasennebenhöhlenchirurgie

Mikrochirurgie des Kehlkopfs

Tränenwegschirurgie

Schlafbezogene Atmungsstörungen

  • Uvulopalatopharyngoplastik

Adenotomie

Tonsillotomie

Hilfe für hörgeschädigte Menschen:
Cochlea-Implantat mit ambulanter Reha am St. Josefskrankenhaus möglich

Mit der Cochlea-Implantat-Chirurgie ist es seit einigen Jahren erstmals möglich, die Funktion eines Sinnesorganes zu ersetzen. Diese anspruchsvolle mikrochirurgische Operation ist in den Händen erfahrener Ohrchirurgen ein risiko- und komplikationsarmes Verfahren.
Zu Beginn der Entwicklung der Cochlea-Implantat-Chirurgie in Deutschland war diese Operation wenigen spezialisierten Zentren vorbehalten.
Den Erfolg dieses Verfahren beeinflusst ganz entscheidend die postoperative Rehabilitation. Diese wurde zunächst in Rehabilitations-Programmen, welche eine stationäre Aufnahme des Patienten voraussetzten, durchgeführt.
Gerade bei erwachsenen Patienten ist heute allerdings die ambulante Rehabilitation das überwiegend durchgeführte Verfahren. Dieses wurde in Deutschland am Cochlea-Implant-Centrum Ruhr erstmals eingeführt und als Standard etabliert. Professor Fischer war über lange Jahre Ärztlicher Leiter des Cochlea-Implant-Centrums Ruhr und bei der Etablierung der ambulanten Rehabilitation maßgeblich beteiligt. So lag es nahe, die Cochlea-Implantat-Chirurgie unter seiner Führung in das operative Spektrum des St. Josefskrankenhauses Heidelberg aufzunehmen.
Da inzwischen viele, z.T. unterschiedliche Institutionen ambulante Rehaprogramme für nach dem Spracherwerb Ertaubte bzw. an Taubheit grenzende, hochgradig schwerhörige Menschen anbieten, muss die Rehabilitation nicht mehr zwingend an die implantierende Klinik angebunden sein. Selbstverständlich ist der Informationsfluss zwischen Rehabilitationsinstitution und implantierender Klinik extrem wichtig. Aufgrund der guten Vernetzung mit diesen Institutionen ist es möglich die Cochlea-Implantat-Chirurgie nun auch am St. Josefskrankenhaus, mit Erfolg durchzuführen.

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Notfall24h Interdisziplinäre Notfallambulanz
Tel: 06221/526-888

Letzte Aktualisierung

23. März 2017