Kontrastmittel-Ultraschall

Seit einigen Jahren werden Kontrastmittel nicht nur in der Radiologie, sondern auch im Ultraschall verwendet. Hierbei sind Kontrastmittel sog. Echosignalverstärker. Im Gegensatz zu den nebenwirkungsreicheren Röntgenkontrastmitteln handelt es sich hierbei um winzigste Gas- oder Luftbläschen, die sich nach wenigen Minuten von selbst auflösen oder nach ca. 15 Minuten über die Lunge abgeatmet werden. Sie sind unschädlich für den Organismus und somit gut verträglich und bis auf sehr seltene allergische Reaktionen frei von Nebenwirkungen.

Da sie kein Jod enthalten, führen sie nicht zu den röntgenbekannten Kontrastmittelallergien. Somit kann diese Methode auch bei Patienten, die eine bekannte Kontrastmittel- oder Jodallergie haben, eingesetzt werden.
Modernste Kontrastmittelsoftware ermöglicht uns z. B. den Nachweis winziger Lebertumore und das ganz ohne schädliche Röntgenstrahlen; auch die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren ist hierdurch mit hoher Treffsicherheit möglich und kann Patienten somit u. U. eine Punktion ersparen.

Der Ultraschall inkl. der farbcodierten Duplexsonographie findet auch bei der Schilddrüsensonographie Anwendung. Hierbei können Entzündungen der Schilddrüse, Über- oder Unterfunktionen von möglichen bös- oder gutartigen Raumforderungen abgegrenzt werden. Mittels sonographisch gesteuerten Schilddrüsenpunktionen kann die Dignität eines Tumors bestimmt werden.

 

 

 

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Letzte Aktualisierung

23. März 2017