Kardio-Kernspintomographie

Bei der kernspintomografischen Untersuchung des Herzens (Kardio-MRT) können - als Ergänzung zu vorherigen Untersuchungen wie EKG und Ultraschall - spezielle medizinische Fragen weiter abgeklärt werden. Neben der Durchblutung des Herzmuskels über die Herzkranzgefäße wird die Pumpkraft des Herzens genau beurteilt, sowie Areale eventuell abgelaufener Herzinfarkte exakt festgestellt. In vielen Fällen kann anhand der Beurteilung des Kardio-MRT-Befundes eine Herzkatheter-Untersuchung vermieden werden.

Das Kardio-MRT ist für den Patienten schmerzfrei und sehr schonend. Es kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Die Untersuchung in der MRT-‚Röhre‘ dauert je nach Aufwand etwa 30 bis 45 Minuten. Meist wird dem Patienten über eine Armvene ein Kontrastmittel zur besseren Darstellung des Herzmuskels und seiner Durchblutung verabreicht. Oft wird auch für wenige Minuten ein Medikament (Adenosin, ggf. alternativ Dobutamin) verabreicht, das eine körperliche Belastungssituation nachahmt.

 

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Letzte Aktualisierung

27. März 2017