Sternsinger im St. Josefskrankenhaus
Unter dem diesjährigen Leitwort "An Türen klopfen - auf Rechte pochen" kamen die Sternsinger am Anfang Januar auf die Stationen des St. Josefskrankenhauses und ins benachbarte Hospiz Louise. Mit ihrem Engagement setzten sich die verkleideten Mädchen und Jungen für die Beachtung der Rechte von Kindern ein - in diesem Jahr besonders mit Blick auf Nicaragua.
Die elf Sternsinger besuchten mit ihrer Botschaft die Zimmer auf den Stationen und hinterließen bei den Patienten und Mitarbeitern sowohl Spuren der Rührung als auch ihre traditionellen Segensspruch "20+C+M+B+12", der nun überall im St. Josefskrankenhaus über den Türrahmen prangt. Natürlich erklärten die engagierten ihren Segensspruch: Zum Beispiel, dass „C+M+B" nicht für „Caspar + Melchior + Balthasar" steht, sondern die Abkürzung für „Christus masionem benedicat" ist, also „Christus segne dieses Haus" bedeutet. Sehr erfreut waren die Sternsinger darüber, dass Patienten und Mitarbeiter viel Geld in den Spendentopf gesteckt haben, denn das wird nun dem diesjährigen Projekt und den Kindern in Nicaragua zugute kommen.
Für das leibliche Wohl der Sternsinger gab es dann auch noch etwas: Einen Karton mit besonderen Weihnachtsleckereien, die eigens für unsere Sternsinger zurückgehalten worden waren. Nach insgesamt fast dreistündigem Aufenthalt hatten die die elf Mädchen und Jungen mit Ihren Begleitern auch eine kleine Stärkung verdient. Bevor sie das Krankenhaus verließen, gab es aber die Zusage im nächsten Jahr wiederzukommen. (Thomas Grün)
