Geschichte des St. Josefskrankenhauses Heidelberg

1860

Freiburger Vinzentinerschwestern kommen nach Heidelberg ins St. Annahospital (Plöck) um die Krankenpflege zu übernehmen.

1877

Vertreibung der Schwestern infolge von Kulturkämpfen, Übernahme in einer Privatklinik in der Hauptstraße 22.

1890

Errichtung eines Neubaues in der Heidelberger Weststadt und Einweihung des Krankenhauses unter dem Namen St. Josefskrankenhaus am 27.Oktober 1890. Das neue Haus hatte insgesamt 35 Betten in den Fachrichtungen Chirurgie und Innere Medizin.

1925

Fertigstellung eines Erweiterungsbaus, das St. Josefskrankenhaus hatte nunmehr 65 Betten.

1928

Es kamen 3 Betten für HNO-Patienten hinzu.

1935

Mitte der dreißiger Jahre waren im St. Josefskrankenhaus 4 Ärzte, ein Medizinpraktikant, 16 Ordensschwestern und 15 Hausangestellte tätig.

1948

Die Gesamtbettenzahl stieg auf insgesamt 100 Betten in den Abteilungen Innere Medizin, Chirurgie und HNO.

1952

Es kam die Belegabteilung Gynäkologie hinzu.

1954

Die Gynäkologie wurde durch die Fachrichtung Geburtshilfe vervollständigt.

1957

Fertigstellung eines Neubaues in der Häusserstraße mit 80 Betten. (Gesamtbettenzahl 180). Im Zuge des Neubaues wurde eine Röntgenabteilung errichtet.

1964

Eröffnung der Krankenpflegeschule mit 20 Ausbildungsplätzen.

1975

Errichtung einer Intensivabteilung mit 4 Betten.

1976

Die bisherige Belegabteilung Geburtshilfe/Gynäkologie wurde in eine Hauptfachabteilung mit 45 Betten umgewandelt. Die Belegärzte der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung versorgen 20 Betten.

1979

Inzwischen sind in der Abteilung Innere Medizin 100 Planbetten aufgestellt. Die Chirurgie betreut 73 Betten.

1980

Die Intensivabteilung wird um 4 Betten auf 8 Intensivplätze ausgebaut.

1988

Die Fachrichtung Urologie wird mit 2 Belegärzten und 15 Betten im St. Josefskrankenhaus eröffnet.

1997

Eine niedergelassene Praxis eröffnet am St. Josefskrankenhaus ein Druckkammerzentrum für hyperbare Sauerstofftherapie.

1999

Aufgrund von Strukturänderungen in Heidelberger Krankenhäusern wird die Urologie im September geschlossen, die Chirurgie hat künftig 66 Betten, die Gynäkologie/Geburtshilfe hat 40 Betten. Die Innere Medizin behält die 100 Betten, hinzu kommt eine Tagesklinik Innere Medizin für Diabetespatienten mit 15 Plätzen. Die Intensivabteilung hat weiterhin 8 Betten, ebenso bleibt die Bettenzahl der Hals-Nasen-Ohren-Belegabteilung mit 20 Betten unverändert.

2000

Beginn der Renovierungsarbeiten im Ostbau und Umbau in der Kaiserstr. 23 zur Krankenpflegeschule.

2001

Neugestaltung der Geburtshilflichen Abteilung.

2002

Umzug in die neu gestalteten Räume der Krankenpflegeschule

2004

"Grünes Licht" für die Pläne zur baulichen Neustrukturierung des St. Josefskrankenhauses.

2006

Einrichtung der interdisziplinären Notfallambulanz.

2007

Eröffnung der Abteilung "Invasive Kardiologie", Leitung: PD Dr. Carsten Krüger.

2008

Einweihung des vierstöckigen Neubaus an der Zähringerstraße mit einem Tag der offenen Tür. Aufteilung der 100-Betten Abteilung für Innere Medizin in zwei 50-Betten-Abteilungen:
Abteilung für Kardiologie und Angiologie (Ltg.: Priv. Doz. Dr. med. Carsten Krüger) und Abteilung für Gastroenterologie und Endokrinologie mit Diabetologie (Ltg.: Priv. Doz. Dr. med. Joachim Teichmann).

2009

Planung Sanierung des OP-Bereiches. Einzug der Endoskopie-Abteilung die neuen Räume im Ergänzungsneubau. Anfang März wurden die OP-Module in Betrieb genommen.

2010

Am 15. März 2010, wurde die Krankenpflegeschule im Rahmen eines offiziellen Festaktes in „Louise von Marillac-Schule - Bildungseinrichtung für Gesundheitsberufe" umbenannt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Radiologischen Abteilung ist die interventionelle Radiologie.

2011

Zum 1. Januar 2011 wurde das St. Josefskrankenhaus Heidelberg in die neue Trägerschaft der „St. Josefskrankenhaus Heidelberg GmbH" übernommen. Alleiniger Gesellschafter bleibt weiterhin der Orden der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz v. Paul. Am 23. März fand die Einweihungsfeier des neuen Operationstraktes mit geladenen Gästen statt.

aktuell

Weitere Bauplanung: Umbau der Ebene -0 - und des Eingangsbereichs als barrierefreier Zugang.
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Notfall24h Interdisziplinäre Notfallambulanz
Tel: 06221/526-888

Letzte Aktualisierung

21. August 2017