Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Freude im St. Josefskrankenhaus Heidelberg. Das 500ste Baby erblickte das Licht der Welt

Das sind 65 mehr Geburten als im gleichen Zeitraum im Jahr zuvor. Über diesen positiven Zwischenstand freut sich das gesamte Team der Geburtshilfe.

Für die glücklichen Eltern Margarita Gonzalez Cobo und Robert Dodszuweit aus Heidelberg ist Anna das erste Kind. Das Mädchen kam mit einem Kaiserschnitt zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf. Bei der Geburt mit dabei waren die Hebamme Laura-Marie Hache, die Ärztin Joanne al-Mudarris und Oberarzt Roland Götz.

„Ich bin sehr zufrieden hier entbunden zu haben, denn ich habe mich sehr sicher gefühlt“, strahlt die glückliche Mutter. Ihr Mann, der die kleine Anna nicht aus den Augen lassen kann, ergänzt: „Und ich war so froh, dass ich bei der Geburt mit dabei sein konnte“.

Auch wenn Geburten zum Alltag gehören, bleiben sie doch immer einzigartig und besonders. Für viele werdende Mütter und Väter ist das freudige Ereignis aber auch von unterschiedlichen Ängsten begleitet, vor allem in Corona-Zeiten. „Die umfangreiche geburtshilfliche Betreuung hat sich auch in Zeiten von Corona bei uns nicht verändert“, erklärt Dr. Holger Kaufmann, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe. Dabei hilft ein eingespieltes Ärzte- und Hebammenteam, das rund um die Uhr erreichbar ist. „Alle Behandlungsrichtlinien, Entscheidungen und Maßnahmen unter der Geburt sind unabhängig von einer möglichen Corona Infektion“.

Kann mein Partner bei der Geburt anwesend sein? So lautet die derzeit häufig gestellte bange Frage werdender Mütter. „Ja, unbedingt“, erklärt Sandra Bauroth, leitende Hebamme im St. Josefskrankenhaus. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Väter bei der Geburt mit dabei sein dürfen“. Bis zur Geburt des Kindes haben werdende Mütter immer ein Zimmer für sich zu Verfügung. Eine Begleitperson kann die ganze Zeit dabeibleiben. „Damit sich werdende Mütter von Anfang an geborgen fühlen, legen wir großen Wert auf eine persönliche und entspannte Atmosphäre, betont Sandra Bauroth.

Die frischgebackene junge Familie fühlt sich sichtlich wohl. Ein Wehmutstropfen bleibt allerdings – Besuch zu empfangen ist derzeit nicht möglich. Deshalb haben die beiden noch den einen Wunsch, auf diesem Weg ihre Kolleginnen und Kollegen in der Thorax-Klinik und in der Kopfklinik ganz herzlich zu grüßen: „Uns geht es gut. Und Euch hoffentlich auch“.

v.l. Dr. Holger Kaufmann, Chefarzt Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, die Eltern Margarita Gonzalez Cobo und Robert Dodszuweit mit Anna, Sandra Bauroth, leitende Hebamme