Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Großer Ansturm beim Arthrose-Tag am 11. Mai

Bereits um 8 Uhr tummelten sich die ersten Gäste erwartungsfroh vor dem Eingang der Louise von Marillac-Schule, wo die Patienteninformations-Veranstaltung um 9 Uhr offiziell begann. Insgesamt kamen mehr als 200 Gäste, um den Fachvorträgen zu lauschen und aktuelle Informationen zum Thema Gelenkverschleiß zu erhalten.
Arthrose kann jeden treffen und entsprechend ist der Informationsbedarf sehr groß. „Was tun, wenn die Schulter schmerzt, das Knie nicht mehr gerade wird oder die Hüfte einknickt?“ Antworten auf diese und viele weitere Fragen gaben Dr. Nikolaus Streich, Prof. Dr. Desiderius Sabo und Dr. Michael Koch von der SPORTOPAEDIE Heidelberg. Von 9 bis 12 Uhr stellten die Spezialisten in ihren Vorträgen konservative, gelenkerhaltende und gelenkersetzende Behandlungen bei Arthrosen an Knie-, Hüft- und Schultergelenk vor. Moderne chirurgische Therapiemethoden wurden dabei in verständlicher Form erläutert.

Viele Menschen haben Angst vor der Narkose. Um ihnen diese zu nehmen, erläuterte Dr. Markus Lüthgens, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am St. Josefskrankenhaus, welche modernen und schonenden Methoden der Betäubung verwendet werden und dass man orthopädische Operationen nicht zwangsläufig unter Vollnarkose durchführen muss.
Auch beim Stand der Physiotherapeuten des St. Josefskrankenauses herrschte Massenandrang. „Die Leute fragten mich Löcher in den Bauch“, schmunzelte der Leiter der Abteilung Dietmar Lincks.
Während der Pause gab es bei liebevoll vorbereiteten Getränken und Häppchen ausreichend Gelegenheit, mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen, um individuelle Fragen zum Thema zu stellen. Ein Angebot, das ebenfalls reichlich genutzt wurde. Auch die Endoprothesenhersteller, die ihre Produkte vorstellten und Fragen beantworteten, zeigen sich äußert zufrieden über die Veranstaltung.
Es war ein rundum erfolgreicher Arthrose-Tag, zu dessen Gelingen die beteiligten Kolleginnen und Kollegen tatkräftig beigetragen haben.
(Steffanie Richter)