Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Großzügige Spende für das Hospiz Louise

Mehr als 13.000 Euro sind zusammengekommen, die das Ehepaar jetzt an Hospizleiter Frank Schöberl übergeben haben. Seit 1999 engagieren sich die Grüns immer wieder für das Hospiz in der Heidelberger Weststadt. „Damals hatte unser Freund, der Musiker Freddy Wonder, selbst einen Freund im Hospiz“, erinnert sich Susi Grün. „Den hat er häufig besucht und ihm Lieder vorgespielt. Und so sind wir auf das Hospiz aufmerksam geworden.“

Seitdem fühlen sich die Grüns dem Hospiz sehr verbunden. „Unser Motto ist spenden statt Geschenke. Wir haben ja alles, was wir brauchen. Und es ist schön, etwas Gutes zu tun“, erklärt Susi Grün den Beweggrund für ihr Engagement.

Ohne Spenden und ohne Förderverein gäbe es kein Hospiz. Die Krankenkassen decken nur 95 Prozent der zuschussfähigen Kosten. Das umfassende Angebot für sterbende Menschen und ihre Angehörigen geht aber über die Leistungen der Pflege- und Krankenkassen hinaus. „Deshalb freuen wir uns ganz besonders über diese hohe Spende. Es ist großartig, dass uns das Ehepaar Grün über so lange Zeit treu bleibt und mit ihren Spenden unterstützt“, sagt Schöberl.

Das Heidelberger Hospiz Louise gehört zu den Pionieren der Hospizarbeit in Deutschland. 1992 von der Ordensschwester Anna-Lioba gegründet, war es damals das fünfte Hospiz in Deutschland. Träger der Einrichtung ist der Freiburger Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, genauso wie beim benachbarten St. Josefskrankenhaus. Die Gäste kommen von überall her, die Betten stehen nie leer. 18 hauptamtliche Pflegefachkräfte mit „Palliative Care“-Fortbildung sind im Einsatz. Sie werden unterstützt von einem Team aus 14 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

Steffanie Richter