Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

St. Josefskrankenhaus Heidelberg: Der perfekte Ort für eine natürliche Geburt

Damit sich werdende Mütter von Anfang an wohl fühlen, wird in der geburtshilflichen Abteilung großen Wert auf eine persönliche und entspannende Atmosphäre gelegt. Bis zur Geburt des Kindes haben werdende Mütter ein Zimmer nur für sich zu Verfügung. Selbstverständlich kann auch eine Begleitperson die ganze Zeit dabei bleiben. Vorwehenzimmer, Kreißsäle und die Wochenstation mit dem Frühstückbuffet liegen nah beieinander. Und die geschmackvolle Raumgestaltung im mediterranen Stil erinnert nur wenig an ein Krankenhaus.


Sicherheit steht an erster Stelle – auch bei der natürlichen Geburt

Neben diesen Wohlfühl-Faktoren steht die Sicherheit für Mutter und Kind selbstverständlich an erster Stelle. Auch wenn Geburten zum Alltag gehören, bleiben sie doch immer einzigartig und besonders. Für viele werdende Mütter und Väter ist das freudige Ereignis aber auch von unterschiedlichen Ängsten begleitet, wie zum Beispiel die Angst vor Schmerzen oder die Sorge um die Gesundheit des Kindes. Es gibt inzwischen zirka 33 Prozent Kaiserschnittgeburten in Deutschland, aber nur 10 bis 15 Prozent hält die Weltgesundheitsorganisation (WHO) überhaupt für gerechtfertigt. „Die natürliche oder normale Geburt wird auch in Deutschland seltener, obwohl die äußeren Bedingungen dafür nie besser waren als heute. Ängste und Verunsicherungen wachsen, das Sicherheitsbedürfnis ist sehr groß“, erklärt Chefarzt Dr. Holger Kaufmann. „Die gute Nachricht aber ist, dass wir vielen Frauen ihre Ängste vor einer natürlichen Geburt nehmen können. Und unseren Hebammen ist es eine Herzenssache, die Gebärenden optimal zu begleiten und zu unterstützen“.

Ein eingespieltes Ärzte- und Hebammenteam ist rund um die Uhr erreichbar und geht wo immer möglich auf die individuellen Wünsche der Frauen ein. Wichtige Aspekte wie Geborgenheit einerseits und Sicherheit auf der anderen Seite können nahezu jederzeit gewährleistet werden. „Sollte eine unvorhergesehene Notsituation eintreten, stehen rund um die Uhr ein Narkosearzt und OP-Team bereit. Und sollte es nötig sein, ist in Kooperation mit der Kinderklinik der Universität Heidelberg ein Baby-Notarzt in wenigen Minuten zur Stelle“, betont Kaufmann.


Zeit und Raum für Paare

Kreißsaal und Wochenstation liegen räumlich eng beieinander. Außerdem gibt es sogenannte „Vorwehenzimmer“ – ein Raumkonzept, welches das St. Josefkrankenhaus von anderen Geburtskliniken unterscheidet. Denn hier hat jedes Paar ein Zimmer für sich, auch wenn die Geburt des Kindes länger auf sich warten lässt. Dies ist beispielsweise bei Einleitungen der Fall, wenn der Geburtstermin überschritten ist. Wenn keine ambulante Entbindung geplant ist, steht nach der Geburt der Umzug auf die benachbarte Wochenstation an. Hier befinden sich geschmackvolle Familien- oder Einzelzimmer und sogar die Geschwisterkinder dürfen mit einziehen. Bei der Säuglingspflege und beim „Kennenlernen“ des Neugeborenen werden die Mütter unterstützt. Stillen wird gefördert – ist aber kein Muss – vielmehr werden persönliche Wünsche begleitet und unterstützt.

Infoabende für werdende Mütter und Väter

Ergänzend werden Kurse, Seminare und Sprechstunden für Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach angeboten.
Wer sich über die geburtshilfliche Abteilung des St. Josefskrankenhauses ausführlich informieren möchte, hat dazu einmal im Monat Gelegenheit. An jedem letzten Donnerstag im Monat findet um 19.30 Uhr ein Informationsabend  für werdende Eltern statt. An diesem Abend können sich die Besucherinnen und Besucher den Kreißsaalbereich und die Entbindungsstation in Ruhe anschauen, die Atmosphäre erleben, Fragen klären und Hebammen und Ärzte kennenlernen. Jeden Sonntag um 11 Uhr findet außerdem eine Kreißsaalführung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Team von Chefarzt Dr. Holger Kaufmann freut sich auf Sie.    (Steffanie Richter)