Akademisches Lehrkrankenhaus
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Digitaler Vortrag „Chancen der Darmkrebsvorsorge 2021 – Was kann ich tun? Was sollte ich tun?“ Mittwoch, 24. März

In Zeiten von Corona darf keinesfalls auf Vorsorge-Untersuchungen vergessen oder verzichtet werden. Gerade beim Darmkrebs rettet Früherkennung Leben. "Durch eine regelmäßige Koloskopie ab dem 50. Lebensjahr könnten fast 90 Prozent aller Darmkrebs-Fälle vermieden werden", sagt der Gastroenterologe PD Dr. Erhard Siegel.

Am Mittwoch, 24. März informiert der Experte aus dem St. Josefskrankenhaus ab von 17 bis 19 Uhr zu den Chancen der Darmkrebsvorsorge

  • Allgemeine Fragen können schriftlich gestellt werden an: vorsorge@st.josefskrankenhaus.de
  • Nach dem Webinar besteht von 19 bis 19.30 Uhr die Möglichkeit, bei einer Telefon-Hotline: 06221-526-666 persönliche Themen direkt mit PD Dr. Erhard Siegel zu besprechen.
  • Wo: Microsoft Teams am heimischen PC

Hintergrund

Jährlich erkranken rund 61.000 Menschen an Darmkrebs. Und rund 24.600 sterben jedes Jahr daran. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland - nach Brustkrebs und vor Prostatakrebs und Lungenkrebs - sowie die zweithäufigste Krebstodesursache - nach Lungenkrebs und vor Brustkrebs.

Aber anders als gegen Brustkrebs, Prostatakrebs und Lungenkrebs, gibt es gegen Darmkrebs hervorragende Vorsorge-Möglichkeiten. Hier ist echte Prävention und nicht „nur“ Früherkennung möglich!

Rein theoretisch müsste niemand an Darmkrebs sterben. Denn Ziel der Vorsorge-Koloskopie, die bei gesunden, beschwerdefreien Männern ab 50 und symptomfreien Frauen ab 55 Jahren empfohlen wird, ist die Entdeckung von Vorstufen von Darmkrebs. Diese Polypen werden noch während der Untersuchung schmerzfrei entfernt und können dann nicht mehr zu Krebs entarten.

Bei rund 36 Prozent der Untersuchungen werden diese Vorstufen (Polypen und Adenome) gefunden, nur in 1 Prozent tatsächlich Darmkrebs. Und selbst dann befindet sich dieser Darmkrebs oft noch in einem derart frühen Stadium, dass er in den meisten Fällen gut geheilt werden kann.

Allerdings nur, wenn man rechtzeitig zur Vorsorge geht!­

PD Dr. Erhard Siegel hält das Webinar